„The ‚Woodstock‘ of Poetry!“ (American Film)
„Der tollste Dokumentarfilm über Poesie, den es jemals gab!“ (Poetryfoundation.org)
Anfang der 1980er-Jahre waren die Bad Boys der Beat-Literatur immer noch heftige, inzwischen freilich ergraute Herren, ihre Nachfolger bereiteten schon den Rap vor. Ron Mann, der dokumentarische Chronist der US-amerikanischen Popkultur („Comic Book Confidential“), unternahm zu dieser Zeit seinen bahnbrechenden Versuch, die besten Poeten Nordamerikas dabei zu filmen, wie sie das Gedicht aus dem Literaturseminar und den Dichter aus dem Elfenbeinturm befreiten – mit obskuren, selbstgebauten Instrumenten, Kassettenrekordern, einer Reggae- oder Jazzband, mit Armen und Beinen, mit und ohne Stimmbänder. Ginsberg singt, Charles Bukowski ätzt und Tom Waits wird zum ersten Mal gefilmt. Eine Fundgrube, eine Zeitkapsel, eine Synthese der gegenkulturellen Bewegungen mit Free Jazz, Punk Rock und dem Theater der Grausamkeit.
Manns Idee basierte auf der Gedichtsammlung „The New American Poetry 1945–1960“ von Donald Allen. Der erste Dichter, der Interesse an einer Teilnahme bekundete, war Allen Ginsberg. Am Ende trugen fast 40 Dichter mehr als 75 Gedichte vor, der Filmemacher Emile de Antonio half dabei, das Filmmaterial auf eine Länge von 91 Minuten zu kürzen. Eine CD-ROM-Version wurde mit Gedichten veröffentlicht, die nie im Film zu sehen waren. Das gesamte 47-stündige Filmmaterial wird in der Art Gallery of Ontario aufbewahrt.
Im Film selbst sind 24 zeitgenössische nordamerikanische Dichter*innen zu sehen, wie sie rezitieren, singen und ihre Werke vortragen. Einige kommen auch zu Wort. Der Film ist mit Ausschnitten aus einem Interview mit Charles Bukowski durchsetzt. Zu Beginn spricht Bukowski über die Energie der Dichter und eines Gedichts. Diese Dichter sind energiegeladene Interpreten, und ihre Gedichte sind dazu bestimmt, gehört zu werden. Sie sind die geistigen Nachkommen von Walt Whitman und Charles Olson, beschwörend und rhetorisch, radikal, manchmal mit zeitgenössischer politischer Symbolik. Black Mountain Poets, die Beats, Minimalisten wie John Cage, die wortlosen Four Horsemen, Tom Waits und andere fangen Aspekte der Dichter als Troubadoure ein.
„The ‚Woodstock‘ of Poetry!“ (American Film)
„Der tollste Dokumentarfilm über Poesie, den es jemals gab!“ (Poetryfoundation.org)
Anfang der 1980er-Jahre waren die Bad Boys der Beat-Literatur immer noch heftige, inzwischen freilich ergraute Herren, ihre Nachfolger bereiteten schon den Rap vor. Ron Mann, der dokumentarische Chronist der US-amerikanischen Popkultur („Comic Book Confidential“), unternahm zu dieser Zeit seinen bahnbrechenden Versuch, die besten Poeten Nordamerikas dabei zu filmen, wie sie das Gedicht aus dem Literaturseminar und den Dichter aus dem Elfenbeinturm befreiten – mit obskuren, selbstgebauten Instrumenten, Kassettenrekordern, einer Reggae- oder Jazzband, mit Armen und Beinen, mit und ohne Stimmbänder. Ginsberg singt, Charles Bukowski ätzt und Tom Waits wird zum ersten Mal gefilmt. Eine Fundgrube, eine Zeitkapsel, eine Synthese der gegenkulturellen Bewegungen mit Free Jazz, Punk Rock und dem Theater der Grausamkeit.
Manns Idee basierte auf der Gedichtsammlung „The New American Poetry 1945–1960“ von Donald Allen. Der erste Dichter, der Interesse an einer Teilnahme bekundete, war Allen Ginsberg. Am Ende trugen fast 40 Dichter mehr als 75 Gedichte vor, der Filmemacher Emile de Antonio half dabei, das Filmmaterial auf eine Länge von 91 Minuten zu kürzen. Eine CD-ROM-Version wurde mit Gedichten veröffentlicht, die nie im Film zu sehen waren. Das gesamte 47-stündige Filmmaterial wird in der Art Gallery of Ontario aufbewahrt.
Im Film selbst sind 24 zeitgenössische nordamerikanische Dichter*innen zu sehen, wie sie rezitieren, singen und ihre Werke vortragen. Einige kommen auch zu Wort. Der Film ist mit Ausschnitten aus einem Interview mit Charles Bukowski durchsetzt. Zu Beginn spricht Bukowski über die Energie der Dichter und eines Gedichts. Diese Dichter sind energiegeladene Interpreten, und ihre Gedichte sind dazu bestimmt, gehört zu werden. Sie sind die geistigen Nachkommen von Walt Whitman und Charles Olson, beschwörend und rhetorisch, radikal, manchmal mit zeitgenössischer politischer Symbolik. Black Mountain Poets, die Beats, Minimalisten wie John Cage, die wortlosen Four Horsemen, Tom Waits und andere fangen Aspekte der Dichter als Troubadoure ein.